Besonderheiten speziell Morgens

Natürlich war das Frühstück ganz wichtig, zumal ich gegen 5.00 Uhr nicht immer ausgeschlafen war und mit einem guten Happen doch besser auf Touren kam. Dann kam der Frühsport mit meinem persönlichen Trainer und das war so ein Schinder. Aber ein gutes hatte es, zum Mittagessen war wieder richtig viel Platz in der Magentrommel.

Wie Ihr seht war ich ein ganz aktiver, sportlicher und agiler Kater. Aber was mir widerfahren ist könnt ihr hier nachlesen; speziell weswegen ich nicht mehr da bin.

Ätiologie und Pathogenese

Die Ischämische Myopathie entsteht meist in der Folge von Herzerkrankungen, meist einer hypertropher Kardiomyopathie. Die Schädigung des Endokards führt zur Bildung von Blutgerinnseln (Thromben). Losgerissene Thromben verursachen eine Thrombose der Aorta, die vor allem im Bereich der Endaufzweigung, also am Abgang der beiden Arteriae iliacae externae auftritt. Dadurch kommt es zu einer Ischämie (Blutunterversorgung) der hinteren Extremitäten. Zusätzlich werden durch die Thrombozyten Thromboxane und Serotonin freigesetzt, welches zu einer Gefäßverengung und damit zu einer Minderdurchblutung auch nicht direkt betroffener Blutgefäße führt. Nur in 10 % der Fälle sind andere Blutgefäße betroffen, beispielsweise die Arteria brachialis, der Lungenarterien oder Hirngefäße.

Eventuell besteht eine genetische Neigung für die Erkrankung. Kater sind häufiger betroffen als weibliche Katzen, was mit der höheren Inzidenz von Herzerkrankungen bei Katern zusammenhängt.

Symptome

Die Erkrankung tritt perakut auf und ist, im Gegensatz zum Kippfenstersyndrom, mit starken Schmerzen verbunden. Das Ausmaß der klinischen Symptome hängt von der Lage des Thrombus ab und davon, ob das Gefäß vollständig oder nur partiell verlegt ist. Klinisch äußert sie sich in einer Paraparese oder Paraplegie, also einer teilweisen oder vollständigen Lähmung der beiden Hinterextremitäten. Die Muskulatur ist nach etwa 10 Stunden verhärtet und schmerzhaft, vor allem die Unterschenkelmuskulatur. Der Puls an der Arteria femoralis (Oberschenkelarterie) ist deutlich vermindert oder fehlt in 78 % der Fälle ganz. Die Pfoten sind kalt und insbesondere der Bereich der Krallen und Ballen zeigt häufig bläuliche Verfärbungen (Zyanose). Die Erkrankung ist sehr schmerzhaft. Die Reflexe der Hintergliedmaße (Patellarsehnenreflex und Flexorreflex) sind stark reduziert oder fallen ganz aus. Häufig treten eine Erhöhung der Atemfrequenz, Atemnot und Synkopen auf.

Kommt es zusätzlich zu einer ischämischen Schädigung des Rückenmarks, so treten auch Sensibilitätsverluste auf.

Die Schwanzmuskulatur, der Analreflex und die Harnblasenmuskulatur sind zumeist unauffällig. Bei der Auskultation lassen sich meist Herzgeräusche, Herzrhythmusstörungen und ein Galopprhythmus nachweisen.

Kleinere Thromben können sich nach einiger Zeit wieder lösen, was diagnostisch dann schwer zu erfassen ist.

Diagnose und Differentialdiagnose

Die Diagnose kann zumeist bereits aufgrund des Vorberichts und der klinischen Symptome gestellt werden (perakute Nachhandlähmung ohne Trauma). Eine bestehende Herzerkrankung liefert weitere Hinweise, jedoch zeigten nur etwa 10 % der betroffenen Katzen zuvor Zeichen einer Herzerkrankung. Per Echokardiographie kann eine Neigung zur Ausbildung von Thromben im Bereich des linken Herzvorhofes recht genau festgestellt werden. Per EKG feststellbares Vorhofflimmern stellt hierbei einen zusätzlichen Risikofaktor dar, Tachykardie und Extrasystolen sind häufig nachweisbar. Die Aktivität der Enzyme Creatin-Kinase und Aspartat-Aminotransferase ist erhöht. Der Aortenthrombus kann eventuell sonografisch festgestellt werden, gegebenenfalls kann auch eine Angiografie oder Elektromyografie durchgeführt werden.

Differentialdiagnostisch ist vor allem ein Trauma des Rückenmarks (Verkehrsunfall, Fenstersturz) auszuschließen, das auf ein vom Besitzer eventuell nicht beobachtetes Geschehen zurückzuführen ist. Auch Tumoren im Rückenmark oder Wirbelkanal können Nachhandlähmungen auslösen, die sich allerdings zumeist allmählich entwickeln.

Therapie

Therapeutisch kann eine Auflösung des Thrombus (Thrombolyse, zum Beispiel mit Streptokinase oder Gewebespezifischem Plasminogenaktivator) versucht werden. Auch Mittel zur Hemmung der Blutgerinnung (Heparin) oder – in der Langzeitherapie – der Thrombozytenaggregation (Acetylsalicylsäure) können eingesetzt werden. Zur Verhinderung zusätzlicher Gefäßkrämpfe können Anti-Serotoninpräparate (z. B. Cyproheptadin) verabreicht werden. Die chirurgische Beseitigung des Thrombus wird in der Tiermedizin aufgrund der damit verbundenen Risiken zumeist nicht durchgeführt.

Zur Reduktion der Schmerzen ist eine Gabe von stark wirkenden Schmerzmitteln (z. B. Buprenorphin, Levomethadon), unter Umständen auch eine Sedierung (z. B. mit Acepromazin) angebracht.

Die Prognose ist unsicher bis schlecht, je nach Ausmaß und der Dauer der Schädigungen. Bei einer Körperinnentemperatur über 37,2 °C ist die Behandlungsaussicht besser als bei Untertemperatur.

Auch nach einer Rekanalisation im Bereich des Thrombus kommt es häufig zu Rezidiven durch eine neuerliche Thrombose.

Quelle: WIKIPEDIA


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